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Gerberei Vill - Qualität aus 200 Jahren Erfahrung

Zurichtung

Die Felle und Häute werden nach der Gerbung gewaschen, geschleudert und dann gefettet. Der Fettungsprozess hat die Aufgabe, die Lederfaser weich, geschmeidig und wasserabstoßend zu machen. Somit hat er großen Einfluss auf die Eigenschaften der fertigen Haut. Bei diesem Prozess wird der Fettstoff nur in den Zwischenräumen des dreidimensionalen Fasergeflechts eingelagert, die Faser selbst nimmt kein Fett auf. Dadurch bleiben die Fasern beweglich und verkleben nicht so leicht.

Die nassen und gefetteten Häute werden geschleudert und dann auf Holzrahmen aufgenagelt. Dort werden sie glatt gespannt und getrocknet. Nach dem Trocknen nageln wir die Häute ab und dann werden sie ausschließlich nur mit der Hand schonend und weich aufgestollt. Das Stollen geschieht zum Teil auf einem Stollrahmen, in dem die Haut eingespannt und mit einem Handstollgerät in alle Richtungen bearbeitet wird. Bei Kleintierfellen, wie z.B. einem Fuchsfell, erfolgt diese Arbeit auf einem Stollmond. Durch diese Arbeitsmethoden erhält die Haut ihre Dehnbarkeit und Geschmeidigkeit.

Die gestollten Felle und Häute werden anschließend mit einer Schleifmaschine auf der Lederseite sauber geschliffen. Dadurch werden auch die letzten Reste des Unterhautbindegewebes entfernt und die Lederseite sieht auch optisch ansprechend aus. Die Fertigstellung der Felle und Häute ist damit abgeschlossen.

Letzte Änderung: 18.9.2010, 07:05 pm durch Patrick Vill
Kontakt: Gerberei Vill